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7
Jan
2008

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30
Dez
2007

2007

>>> Musik (Lange)
Ricardo Villalobos: Fabric 36
Deadbeat: Journeyman's Annual
Sharon Jones & The Dap-Kings: 100 Days, 100 Nights
DeepChord pres. Echospace: The Coldest Season
Colleen: Les Ondes Silencieuses
Wiley: Playtime Is Over
Tocotronic: Kapitulation
Fennesz & Sakamoto: Cendre
Grinderman: Grinderman
Caribou: Andorra
David Shrigley: Worried Noodles
DeepChord: Vantage Isle
Swod: Sekunden
Donnacha Costello: Colorseries
Interpol: Our Love To Admire

>>> Musik (Kurze)
Caribou feat. Luke LaLonde, Adem & One Little Plane: Melody Day (Four Tet Remix)
Amanda Rogers: And She Waited
Feist: How My Heart Behaves
Tracey Thorn: Raise The Roof (Beyond The Wizards Sleeve Re-Animation)
Gel Abril: The Underground Bullshit
Kode9: Magnetic City
José González: Down The Line
Kate Nash: Foundations
Wu-Tang Clan feat. Erykah Badu, Dhani Harrison & John Frusciante: The Heart Gently Weeps
Deadbeat: Melbourne Round Midnight
Hot Chip: Shake A Fist
Fisto: Generation Dub
The Bishops: The Only Place I Can Look Is Down
Raz Ohara & The Odd Orchestra: Kisses
Nina Hynes & The Husbands: Flutter & Wow
Stateless: Prism #1
Jona: Smart Cats vs. Dumb Dogs
Leif: Long Term (Monoblock Remix)
Shackleton: Blood On My Hands (Villalobos Remix)
Monsta: Clubstomp
Henrik Schwarz: Walk Music
DeepChord: Vantage Isle (Echospace Reshape)
Mala: Alicia (Bootleg)
Jason Anderson: So Long (Choir Version)
Kate Nash: Nicest Thing


[direkt]

>>> Konzert / Set
Deadbeat (Studio 672, Köln)

>>> Musikvideo
Natalie Portman rappt
Cornelius: Fit Song
Feist: 1 2 3 4
Bob Dylan: When The Deal Goes Down
RJD2: Work It Out

>>> Essen
Maronen an Rote-Beete-Süppchen
Sauerbraten vom Steinbutt
Printensoufflé
(im Kleineidam, Aachen)

>>> Getränk
Gin Tonic, nach wie vor

>>> Schreiben
Niggemeier
Misik
Goetz

>>> Label
Echospace [Detroit]
Daptone Records
Modern Love

>>> Magazin
brand eins
Liebling
Hommage
Schnitt
Rückenkälte

>>> Vorspann
Dexter
Death Proof

>>> Buch (Fiction)
Jan P. Bremer: Still leben (Bvt)

>>> Buch (Non-Fiction)
Richard Dawkins: The God Dellusion (Black Swan)

>>> Buch (neu aufgelegt)
Walter Serner: Letzte Lockerung (Manesse)
Dezsö Kosztolányi: Lerche (Manesse & Bibliothek Suhrkamp)

>>> Schriftart
Adobe Brioso Pro OT von Robert Slimbach

>>> 2.0
Last.fm

>>> Comeback
Dub Techno

>>> Film (Fiction)
3:10 to Yuma (James Mangold)
Yella (Christian Petzold)
Eastern Promises (David Cronenberg)
Talk To Me (Kasi Lemmons)
Ex Drummer (Koen Mortier)
The Walker (Paul Schrader)

>>> Film (Non-Fiction)
Helvetica (Gary Hustwit)

>>> Serie
Californication
John From Cincinnati
Skins
Dexter
Boston Legal

13
Dez
2007

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27
Okt
2007

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Eben Denis Scheck live gesehen und wiedermal zur Erkentnis gekommen: Arroganz muß man sich leisten können. Der kann das. Ich mag den schon sehr. Überhaupt ist Scheck best of both worlds, also einerseits unheimlich belesen und klug und im Urteil weitsichtig, andererseits aber nicht auf eine oberlehrerhafte Art. Arrogant schon, aber halt so, wie sich manche Menschen mit Charme und Witz die Arroganz nicht als Charakterfehler sondern als Spleen halten. Im erweiterten Freundeskreis stößt der Name Scheck dann auch entweder auf totale Ablehnung oder überschwängliche Verehrung.

Jedenfalls ist Scheck ein Mann des Wortes, der auch selber weiß, aus dem Stehgreif Sätze zu formen, die man sich zu gern gerahmt an Wand hinge. Unter den paar Fernsehliteraturmenschen ist und bleibt er mir der liebste. Gut, Karasek vielleicht noch, aber da spricht eher die Lust am Ekel aus mir.

Achja, nette Anekdote eben von wegen Fernsehliteraturmenschen: Scheck trifft auf der Büchermesse Reich-Ranicki, der ihm mit den wie üblich gebellten Worten entgegeneilt »Scheck, sie reden nur Dreck.« [read inna Reich-Ranicki-Style] Immerhin lobte RR dann aber doch noch Schecks Beitrag zu Doris Lessing im Deutschlandfunk.

Bild des Abends: Scheck kommt mit einem Trolley (Diese Koffer mit Rädern heissen doch so, oder?) voller Bücher aufs Podium. Ein Handelsreisender in Sachen Literatur.

19
Okt
2007

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Aufgrund des akuten und berechtigten Deadbeat-Hypes nochmal eine alte CD rausgekramt, die ich damals nach dem Kauf vielleicht zwei, drei Mal gehört hatte. Jetzt frage ich mich warum. »It’s a Crackhaus Thing« ist die vermutlich schönste, warme, umarmendste Platte, dich ich in den letzten Monaten gehört habe. Vorgriff auf das Deep-House-Revival, Full Swing, eine Liebeserklärung an Akufen, eine an Fennesz, ein wenig Psychedelic. So geht das, verdammt. Hören Sie das mal, bitte!

>>> Deadbeat vs. Stephen Beaupré: It's A Crackhaus Thing

17
Okt
2007

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Außerdem schon hundert mal begonnen und wieder verworfen: Meine Hommage an Goetz. Schon die Herangehensweise bringt mich der Verzweiflung nahe. Explizit lobend über einen Autor zu schreiben, heisst zwar nicht, Kritik verschwinden zu lassen oder nicht-analytisch zu schreiben aber gleichzeitig stellt sich die Frage, wie man denn affirmativ über das Affirmative schlechthin schreiben kann. Also alle Bücher nochmal gelesen und typische Goetz-Schreibweisen ausprobiert, gelöscht, ausprobiert, gelöscht… Ich bekomme das nicht zu fassen und M. verzweifelt wohl inzwischen ob meiner Schreibblockade.

Dann lange überlegt: Wozu lohnte es sich, eine Hommage zu verfassen? Familie, Freunde, Bekannte? Sicherlich, aber zu privat. Wofür bringe ich also genug Leidenschaft auf? Was ist nicht zu speziell und gleichzeitig nicht zu allgemein?

(Überhaupt: Viele Fragezeichen dieser Tage.)

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Die Stadt ist heute Karneval. Tausende neuer Studenten, Erstis genannt, werden sich in den kommenden Stunden mittels der öffentlichen Verkehrsmittel durch die Kneipen schleusen lassen. Shuttleparty nennt sich das dann und genauso ist es auch. Wenn es einen Tag gibt, an dem man keine gute Party verpasst, dann ist das heute.

Auf der Straße zum ersten Mal von neuen Studenten nach einem bestimmten Campusgebäude befragt worden und unweigerlich verzweifelt. Man sieht mir also jetzt offenbar an, dass ich das hier alles kenne. Überhaupt sind in dieser ersten Woche des neuen Semesters kaum ältere Semester (Ha!) auf der Straße anzutreffen. Vermutlich aus Angst.

Gestern im Job 1200 Neue durchgeschleift. Wirtschaftswissenschaften, Biologie, Physik, Werkstoffwissenschaften. Alles auf Bachelor/Master natürlich. Die Zeiten werden rauer. Auf ehrenamtliches Engagement im Hochschulrahmen angesprochen ernte ich nur fassungslose Gesichter. Uni als Schule: Schnell durch und rein ins Leben.

Zugleich aber auch das Funkeln und die Erwartungshaltung in den Gesichtern. Die Illusion jetzt beginne etwas Neues, Aufregendes.

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Text für ein neues Mini-Kunst-Comic-Blabla-Magazin über die Comic Sans geschrieben. Wieder verworfen. Neu geschrieben und abgeschickt. Heute bereut.

Fünfzehn bezahlte Stunden an einem Vortrag zum deutschen Wissenschaftssystem gearbeitet. Vortrag heute abgesagt worden.

In Planung: Text zu Pop und Porno im Hinblick auf die sogenannte Indie-Kultur (Suicide Girls, Goth Porn, Jungsheft etc.). Was geht da? Ist Indieporno äquivalent zu Indiemusik? Kann es Indieporno nur geben, wenn die Indie-Nische groß genug wird? Andererseits: Findet man nicht für alle nur denkbaren Fetische die entsprechenden Internetseiten? Das Indiegirl und der Indieboy als Fetisch, als das neue Mädchen von nebenan? Also ist Indieporn nur ein weiteres Subgenre neben Schulmädchen, hard boys, Gefängnissex etc.? Oder sind da auch andere Produktionsweisen hinter? Wenn ja: Warum sind diese Indie?

Schlafen.

7
Okt
2007

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Das Giddyheft funktioniert ja – trotz Jasmin – nun mal gar nicht.

6
Okt
2007

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