Guillaume Bresson malt hauptsächlich Kampfszenen, die wirken, als hätte jemand mit einer alten Kamera Vemeers Schlachtbilder abfotografiert. Die Dunkelheit (oder besser: Beleuchtung) in
diesem Bild hingegen erinnert an die Tierfotos von
Arno Schidlowski. Genau wie dieser lässt Bresson durch seine Vignetten und Bildkadrierung gerade soviel Blick auf seine Protagonisten zu, dass es schauern macht. Gleichzeitig wirken die Momentaufnahmen wie eine Choreographie. Vielleicht sind es die Gegensätze – ›realistische‹ Malerei vs. Fotografie bzw. Schönheit des Moments vs. Gewalt –, die die Bilder so spannend machen.
In Deutschland ist Bresson nur in der Berliner Galerie
Bourouina zu sehen.
>>> Weitere Bilder bei der
Galerie Lacen