19
Okt
2008

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[file under: Probier das mal mit ner Digiknipse, Aller!]

18
Okt
2008

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Yeah! Dieser Tage erscheint auf Desolat X, dem neuen Sublabel des Düsseldorfer Imprints Desolat, endlich ein Track auf den ich jetzt schon so lange gwartet habe. »7 Dunham Place«, das aktuelle Album von Loco Dice wurde zwar fast überall gut besprochen, auf mehr als drei, vier Durchläufe brachte es die Promo bei mir aber nicht. Zu disparat war mir das Ganze und letztlich für mich nur ein weiteres glänzendes Beispiel dafür, dass die Album-Länge Techno nur in den seltensten Fällen gerecht wird. Aber ein Track stach immer wieder hervor und riss mich aus der Lethargie: »Pimp Jackson Is Talking Now« ist ein wahnsinnig groovendes Teil, das vor allem die Stimme ebenjenen Pimp Jacksons bietet, der in guter alter House-/Black-Preacher-Tradition größtenteils Humbug quatscht, dabei aber so eloquent und witzig rüberkommt, dass das Stück einfach riesen Spaß macht. Hin und wieder wird das Gelaber dialogisch, wenn Loco Dice (anscheinend mitten in der Aufnahmesession) Jackson Anweisungen zuruft.

Jedenfalls erscheint der Track jetzt mit 3 exklusiven Mixen (extended, instrumental und einem, frohlocket!, Vocal Mix) auf einer limitierten weißen 12inch und ich habe eine neue Lieblingssingle. Bei Decks.de, wo ich das auch entdeckt habe, kann man reinhören.

17
Okt
2008

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>>> Mexiko 2008: Chichén Itzá

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Zwei Tauchgänge in den Cenotes Chac Mool und Kukulkan auf Yucatán, Mexiko.
Aufgrund der Kälte mussten wir zwei Tauchanzüge übereinander anziehen, was dazu führte, dass ich bei einer Gesamtneoprenstärke von 11 mm 12 Pfund Blei brauchte. Damit und mit dem ganzen Equipment fühlt man sich schon etwas elefantös. Mit mir getaucht ist der Guide Emanuel und ein spanisches Pärchen, die gerade erst ihren zweiten Tauchgang absolvierten und daher noch etwas unelegant durchs Wasser rudern.

Cenotes sind eingestürzte Höhlen, die sich im Laufe der Zeit mit Süßwasser gefüllt haben, hin und wieder aber auch unterirdische Verbindungen zum Meer haben, was dazu führen kann, dass man – wie in der Cenote Chac Mool – zum Teil riesige Temperatur- und Salzgradunterschiede hat, taucht man nur einen Meter tiefer oder höher. Taucht man genau zwischen solchen Schichten aus Meer- und Süßwasser (in der sogenannten Halokline) gibt es den sehr surreal annmutenden Effekt, dass man nur noch sehr verschwommen sehen kann – vergleichbar mit dem Blick durch geriffeltes Glas – und die Sichtweite sinkt plötzlich von unendlich auf weniger als einen Meter.

Für die Maya in Mexiko galten und gelten die Cenotes als Eingänge zur Unterwelt und sind damit heilige Gewässer. In den ländlichen Gebieten gerade auch auf Yucatán, wo wir getaucht sind, dienen die Cenotes bis heute als Trink- und Nutzwasserquellen, was unser Guide gleich mehrmals mit den Worten »Don't pee or poo!« verdeutlichte.
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