29
Jan
2008

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Schöne Idee. Mirjam Wählen ist Fotografin und hat vor ein paar Jahren in meinem Stammplattenladen TamTam Fotos der Kunden mit ihren Platten gemacht. Da Aachen eher klein ist, kenne ich auch fast die Hälfte der Leute.

>>> Bildergalerie bei der ZEIT
>>> Mirjam Wählen

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>>> Esra Røise

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JA!JA!JA!

»Es kommt vor, dass man an Rockmusik nur die primitive Struktur hört und sie völlig überschätzt findet, oder an Avantgardekunst nur den Anspruch spürt, der einen abtörnt, oder an Oper nur das Affektierte, an zeitgenössischer E-Musik nur die Zumutung, an Pflanzen nur dieses penetrante Grün. Natürlich hat man dann Recht, man hat ja eine Haut zu verteidigen. Doch ist klar: Interessant wird egal was erst, wenn man dessen Modus annimmt, voraussetzt, sich schenkt und zum Konkreteren, Jeweiligen eben vordringt. Zu dem, was sich mit einem Text kapieren lässt, was ein Text kapiert und ist. Freilich wird man so zum rückgratlosen Eklektiker. Aber ohne sich temporär dem jeweiligen Gegenstand des Interesses anzuvertrauen, versteht man nichts, was nicht für einen in althergebrachte – ›verständliche‹ – Terminologie übersetzt wird, sodass man nichts Neues erfährt und auf betrüblichste Weise im eigenen, primitiven und immer gleichen Denken stecken bleibt. Es gibt ja genug, wo nichts anderes da ist als der Anspruch, der besser oder schlechter nachgebaute Modus, das merkt man fast immer ziemlich schnell. Das gibt es in allen Genres und Stilen, und daraus lässt sich kein Schluss über deren Qualität ziehen.«

>>> Ann Cotten: Etwas mehr. Über die Prämissen und den Sinn von dem, was wir mit Wörtern anzustellen imstande sind. In: BELLA triste #17.Sonderausgabe zur deutschsprachigen Gegenwartslyrik. [s. auch hier]

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Dreimal Dub Techno:

>>> Marko Fürstenberg @ Alte Kantine, Berghain, Berlin, 02.10.2007
>>> New.com: Basso Continuo [Tracklist / Cover]
und vor allem:
>>> Resident Advisor #88: Andy Stott & Claro Intelecto [Tracklist / Interview]

23
Jan
2008

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>>> Steven Heller: Paul Rand's Book Jackets and Covers (MPEG-Video, 85mb) [via]
>>> Paul Rand

21
Jan
2008

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»›Dissident‹ war länger der zentrale Begriff. Subversiv war eigentlich nur ganz kurz in Benutzung. Der wurde natürlich auch aus guten Gründen abgelöst. Das ist wie bei all diesen Begriffen: Die Voraussetzungen haben sich stark geändert. Was man sich bei diesem Begriff vorstellt, dass da etwas unterlaufen, unterwandert, unterminiert wird - heute kann man ja erkennen, dass die Auflösung von Verhältnissen unter einer anderen Schwerkraft steht als die der Befreiung. Deswegen ist das Zersetzen und das Auflösen nicht von sich aus wünschenswert. Früher war man sich sicher, wenn sich das Starre, das Etablierte und das Stehende auflöst, dann löst sich das zur Freiheit hin auf – dass dem nicht mehr so ist, ist eine Erfahrung der letzten 20 Jahre.«

>>> Diederichsen im Gespräch mit der De.Bug

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Wer auch nur ein periphäres Interesse an Typographie und Druckkunst pflegt und zugleich vielleicht auch noch Max-Goldt-Verehrer ist, dem seien Martin Z. Schröders Einblicke in seinen Arbeitsalltag ans Herz gelegt. Dort kann man zur Zeit nämlich miterleben, wie Goldts nächstes Buch entsteht.

>>> 1, 2, 3, 4

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Sehr scary: Einen Mix über Winamp hören, im Hintergrund eine MySpace-Seite öffnen und erst nach zwei Minuten merken, dass man gerade zwei Musiken übereinander hört. Random synchronizing.
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